Redaktionelle Methodik

Wie wir Informationen prüfen

Jeder Beitrag auf Olvenraxix beruht auf nachvollziehbaren, veröffentlichten Quellen. Diese Seite erklärt, wie Themen ausgewählt, Quellen geprüft und Texte redigiert werden.

Grundsatz: keine Beratung, sondern Einordnung

Olvenraxix ist ein redaktionelles Angebot. Die Texte fassen zusammen, was in Fachbüchern, Fachartikeln und anerkannten Kommunikationsmodellen zum Thema Konfliktvermeidung und Gesprächsführung im Beruf beschrieben wird. Sie ersetzen keine Rechtsberatung, keine psychologische Betreuung und kein individuelles Konfliktcoaching. Wer akute Unterstützung benötigt, sollte sich an entsprechend qualifizierte Fachstellen wenden.

Schritt 1: Themenauswahl

Ausgangspunkt ist meist eine wiederkehrende Fragestellung, die in Leserzuschriften, in Fachforen oder in der veröffentlichten Literatur zu Bürokommunikation auffällt. Ein Thema wird erst dann aufgenommen, wenn es sich auf mindestens zwei unabhängige, veröffentlichte Quellen stützen lässt.

Schritt 2: Quellenprüfung

Bevorzugt werden Werke, die in Fachverlagen erschienen sind oder in begutachteten Fachzeitschriften veröffentlicht wurden. Dazu zählen unter anderem Roger Fisher und William Ury mit „Getting to Yes" (Harvard Negotiation Project), Friedemann Schulz von Thun mit dem Kommunikationsquadrat, sowie Veröffentlichungen zur gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg. Populärwissenschaftliche Zusammenfassungen ohne erkennbare Primärquelle werden nicht als alleinige Grundlage verwendet.

Schritt 3: Übertragung auf den Büroalltag

Ein Modell aus der Fachliteratur wird selten eins zu eins auf eine Bürosituation passen. Die Redaktion beschreibt deshalb, wie ein Prinzip sinngemäß in einer typischen Situation angewendet werden könnte, ohne zu behaupten, dass ein bestimmtes Vorgehen in jedem Fall funktioniert.

Schritt 4: Redaktionelle Prüfung

Vor der Veröffentlichung wird jeder Text auf zwei Punkte hin geprüft: Enthält er unbelegte Behauptungen? Und liest er sich an irgendeiner Stelle wie eine persönliche Empfehlung statt wie eine Beschreibung? Beides wird korrigiert, bevor ein Beitrag online geht.

Aktualisierung

Beiträge werden überarbeitet, wenn sich zugrunde liegende Quellen ändern oder wenn eine Formulierung nach Rückmeldungen unklar erscheint. Ein Änderungsvermerk ist nicht bei jedem Beitrag vorgesehen, da es sich um redaktionelle, keine journalistischen Nachrichtenartikel handelt.

Orientierung

Woran Sie einen geprüften Beitrag erkennen

Quellenverweise im Text statt vager Formulierungen wie „Studien zeigen".

Beschreibende statt bewertende Sprache, ohne pauschale Ratschläge.

Konkrete Beispielformulierungen, klar als Beispiel gekennzeichnet.

Hinweis darauf, dass individuelle Situationen abweichen können.